Empfängnisberatung
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Es gibt zahlreiche Internet-Seiten über Empfängnisverhütung. Aus diesem Grunde sollen hier nicht auch noch einmal alle Methoden ausführlich vorgestellt werden, sondern nur kurz erwähnt und mit Links auf ausführliche Informationen versehen werden. Bitte bedenken Sie, dass viele Seiten Firmenseiten sind und somit als Werbeseiten bezeichnet werden müssen. Allerdings bieten manche Seiten auch ausführliche Information und Links zu weiteren Seiten. |
Seit über 30 Jahren ist die Pille auf dem Markt. Ihre einfache Anwendung, Preisgünstigkeit, Reversibililität und die hohe Sicherheit haben sie zu einer sehr guten Verhütungsmethode, insbesondere für Mädchen und junge Frauen gemacht.
Den besten Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten bietet das Kondom. Allerdings macht die relativ hohe Versagerquote von ca. 7 % diese Methode für Frauen, die eine hohe Sicherheit wünschen, als ungeeignet. Das Scheidenpessar hat eine ähnlich hohe Versagerquote und bietet dabei nicht einmal Schutz vor HIV oder Geschlechtskrankheiten. Es muß zudem mit spermiciden Cremes kombiniert werden.
Wer die Pille nicht einnehmen darf oder will, für den bietet sich die Spirale an, die in die Gebärmutterhöhle eingelegt wird. Dabei gibt es die Kupfer-spirale mit einer Liegedauer von 3 Jahren, und eine hormonhaltige Spirale, die eine geringere Blutungsstärke bewirkt und 5 Jahre lang liegen bleiben kann.
Neben der reinen Gestagen-Pille (z.B. während der Stillzeit) gibt es die gestagenhaltige 3-Monats-spritze und seit einem Jahr ein Gestagen-Impantat, das die höchste Sicherheit bietet (Versagerquote bisher: 0 %).
Bei regelmäßigem Zyklus bietet sich die Basaltemperaturmessung an, auch mit Computern, die bei strenger Befolgung auch eine hohe Sicherheit ergibt. Ebenfalls nebenwirkungsfrei ist der Nachweis des LH im Urin ("Eisprunghormon"), bei nicht regelmäßigem Zyklus kann diese Methode jedoch relativ teuer werden.
Die Sterilisation ist nur geeignet für Paare, die endgültig keine Kinder mehr wünschen.